Dr. Sebastian T. Vogel ist Partner von FS-PP Berlin und Leiter des Dezernats Medizinstrafrecht der auf Wirtschaftsstrafrecht, Compliance und Datenschutzrecht spezialisierten Boutique. Er verteidigt Einzelpersonen und ist in der Beratung von Unternehmen tätig: im Korruptionsstrafrecht, Politikstrafrecht, bei Straftaten von Unternehmensangehörigen und in Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen Unternehmen.

Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit und seine Spezialisierung zugleich liegen im Arztstrafrecht und Medizinstrafrecht (Vorwürfe der fahrlässigen Körperverletzung und Tötung, Schwangerschaftsabbruch, Korruption, Abrechnungsbetrug, Sterbehilfe und Behandlungsabbruch, Transplantationsrecht). Insbesondere bei der Verteidigung gegen strafrechtliche Behandlungsfehler-, Aufklärungsfehler-, Diagnosefehler- und Befunderhebungsfehlervorwürfe ist die Kanzlei mit ihm führend. Er verteidigt und berät Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Krankenhäuser und deren Leitungspersonen, Arzneimittel- und Medizinprodukteunternehmen, Start-ups.

Auf diesen Gebieten veröffentlicht Dr. Sebastian T. Vogel regelmäßig Beiträge in juristischen und medizinischen Fachpublikationen und ist redaktionelles Mitglied der Zeitschrift für Medizin-Ethik-Recht (ZfMER).

Neben der strafrechtlichen Verteidigung sowie der Vorfeldberatung (Dr. S. T. Vogel ist zertifizierter Healthcare Compliance Officer) vertritt Dr. Sebastian T. Vogel Ärztinnen und Ärzte sowie alle anderen Gesundheitsberufler in berufsrechtlichen Verfahren gegenüber der Ärztekammer, der Zahnärztekammer, der Psychotherapeutenkammer etc. sowie vor Berufsgerichten, ebenso in Disziplinarverfahren gegenüber der KV und in approbationsrechtlichen Verfahren, wenn das Ruhen oder der Widerruf der Approbation droht.

LEGAL500 Deutschland stellt 2022 fest, die Kanzlei FS-PP Berlin genießt "einen hervorragenden Ruf für ihre arzt- und medizinstrafrechtliche Praxis" und sei "besonders in arzt- und medizinstrafrechtlichen Sachverhalten visibel". Schon 2019 hob LEGAL500 Dr. Sebastian T. Vogel "aufgrund seiner Expertise im Arztstrafrecht und Medizinstrafrecht" namentlich hervor.

Dr. Sebastian T. Vogel ist seit dem Sommersemester 2016 Lehrbeauftragter für Arztstrafrecht und Arzthaftungsrecht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Rahmen des interdisziplinären Studiengangs Medizin-Ethik-Recht.  Ab dem Sommertrimester 2021 unterrichtet er an der Bucerius Law School in Hamburg zur Psychologie im Strafverfahren und ab dem Sommersemester 2022 zur Praxis des Medizinstrafverfahrens. Er hatte überdies drei Jahre lang einen Lehrauftrag für Strafprozessrecht an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin im Fachbereich Polizei und Sicherheitsmanagement im Rahmen der Polizistenausbildung (gehobener Dienst) inne.

Durch seine Fokussierung auf die Verfahrenspsychologie agiert Dr. Sebastian T. Vogel vornehmlich auf Ebene des Ermittlungsverfahrens und des Zwischenverfahrens, um Hauptverhandlungen zu vermeiden. Auch Hauptverhandlungen versteht er zu lesen. Sein rechtswissenschaftlicher Ansatz geht einher mit seinen zusätzlichen Schwerpunkten Revisionsrecht und des Rechts der Verfassungsbeschwerde (Bundesverfassungsbeschwerden und Landesverfassungsbeschwerden), insbesondere mit Blick auf strafprozessuale Zwangsmaßnahmen (Durchsuchungen, Blutentnahmen, Haftbefehle u. a.) und Strafurteile. Für Unternehmen schreibt er Rechtsgutachten, insbesondere (aber nicht ausschließlich) im Gesundheitsbereich.

Geboren wurde Dr. Sebastian T. Vogel 1984 in Merseburg. Nach seinem Abitur 2003 am Domgymnasium Merseburg studierte er von 2004 bis 2008 Rechtswissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Sein Studium schloss er mit der Note gut ab. 2012 wurde er zu einem medizinstrafrechtlichen Thema promoviert. Sein Referendariat absolvierte er in Berlin, u. a. bei der Ethik-Kommission des Landes Berlin sowie mit einer Station auch am OLG Naumburg. Die zweite juristische Staatsprüfung bestand Dr. Sebastian T. Vogel 2013 mit der Gesamtnote gut. Er war lange Jahre Judo-Kampfrichter mit der höchsten deutschen Lizenz und ist Träger des 3. Dan.