Dr. Frank, Dr. Auffermann, Halbritter, Dr. Horrer

Ermittlern der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main, des BKA,  des FBI und von Europol ist ein Schlag gegen die organisierte Internetkriminalität gelungen:

Bei dem von Deutschland aus betriebenen Darknet-Marktplatz „Wall Street Market“ handelte es sich um den zweitgrößten Online-Dienst für Drogen, gefälschte Dokumente, Schadsoftware und andere illegale Güter weltweit. Auf dem Marktplatz waren über 63.000 Verkaufsangebote, 1,1 Millionen Kunden und über 5.400 Verkäufer registriert. Gezahlt wurde mit digitalen Kryptowährungen wie Bitcoin.

Die Fahnder schlugen in Deutschland und den USA gleichzeitig zu:

Während die drei Betreiber im Alter zwischen 22 und 31 Jahren in Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen wohnten, hielten sich zwei der umsatzstärksten Verkäufer von Betäubungsmitteln in Los Angeles auf. Aus den USA soll auch ein Großteil der Bestellungen gekommen sein. Mit einem Umsatz von mehr als 40 Millionen Euro war die Seite auch für die Betreiber äußerst lukrativ: Sie verdienten Provisionen zwischen zwei und sechs Prozent des Verkaufswerts, insgesamt etwa eine Million Euro.

Die Darknet-Plattform wurde mittlerweile abgeschaltet. Gegen die Betreiber wird unter anderem wegen gewerbsmäßiger Verschaffung einer Gelegenheit zur unbefugten Abgabe von Betäubungsmitteln (§ 29 BtMG) ermittelt.

FS-PP Berlin berät umfassend rund um Thema Cybercrime und IT-Security. Sei es bei der strafrechtlichen Verfolgung von Angreifern, bei der juristischen Begleitung von Compliance-Maßnahmen, bei der Lösung von datenschutzrechtlichen Folgeproblematiken oder bei der Abwehr von Bußgeldern oder Forderungen Dritter, die nach einer Cyber-Attacke aufkommen können.

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Neueste Meldungen

05.2019 - Compliance

Whistleblowing – durch das EU-Parlament gewählte Abstufung der Meldewege entspricht EGMR-Rechtsprechung

Am 16. April 2019 hat das europäische Parlament die EU-Richtlinie zum Whistleblower-Schutz verabschiedet (P8_TC1-COD(2018)0106, in deutscher Sprache abrufbar unter: http://www.europarl.europa.eu/doceo/document/TA-8-2019-0366_DE.pdf). Die noch im Kommissionsvorschlag vorgesehene Stufenlösung hat sich im Parlamentsentwurf nicht vollumfänglich durchsetzen können. Die nunmehr gefundene Lösung entspricht der schon länger vom EGMR in seiner Rechtsprechung vorgenommenen Abgrenzung zwischen internen/externen Meldewegen und der Weitergabe von Informationen an die Öffentlichkeit, sodass insoweit eine Angleichung zwischen der Rechtsprechung des Menschenrechtsgerichtshofes und den EU-Vorgaben erfolgen wird.

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04.2019 - Arztstrafrecht Medizinstrafrecht

Lehrauftrag an der Martin-Luther-Universität

Rechtsanwalt Dr. Vogel ist im vierten Jahr in Folge der Lehrauftrag für die Vorlesung "Arztstrafrecht und Arzthaftungsrecht aus praktischer Sicht" an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) erteilt worden. Im Rahmen des Masterstudiengangs Medizin-Ethik-Recht referiert er vor einem interdisziplinären Auditorium vor Medizinern, Juristen, Psychologen, Pflegewissenschaftlern und Ethikern über das materielle und prozessuale Arztstrafrecht sowie mögliche Annexverfahren. Die Vorlesung am Interdisziplinären Zentrum Medizin-Ethik-Recht der MLU beginnt am 3. Mai 2019.

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